Aufschneider

Aufschneider

Superfilm
Regie: 
David Schalko
Darsteller: 
Josef Hader (Fuhrmann)
Oliver Baier (Dr. Böck)
Ursula Strauss (Karin Fuhrmann)
Pia Hierzegger (Dr. Wehninger)
Tanja Raunig (Feli Fuhrmann)
Manuel Rubey (Winkler)
Georg Friedrich (Moritz)
Raimund Wallisch (Max)
Meret Becker (Bestattungsunternehmerin)
Simon Schwarz (Dir. Hollender)
Murali Perumal (Indischer Taxifahrer)
Josef Kukla (Vater Wehninger)
Drehort: 
Wien
Niederösterreich
Synopsis: 

Eine Krankenhaus-Reihe aus der Feder von Josef Hader und David Schalko hat naturgemäß mit Schwarzwaldklinik oder Emergency Room wenig gemein. Dafür nimmt sie sich vorrangig des Ärztestammes an, der sich in den letzten Jahren dank praktisch jedem Fernsehkrimi breitester Beliebtheit erfreut: der Pathologen. Allerdings, der echten Pathologen. Sie werken und wirken in den unterirdischen und stets nur neonbeleuchteten Bereichen eines Krankenhauses. Nur selten bekommt man sie zu Gesicht, und meistens hat das mit schlechten Nachrichten zu tun. Sie haben sich irgendwann entschieden, keine Golf spielenden Chirurgen zu werden. Sie können sich also vorstellen, dass unsere Abteilung nicht unbedingt zu den beliebtesten gehört. Und doch ist der Pathologe nicht wegzudenken. Die Obduktion ist nur ein kleiner, wenngleich sehr spannender Teilbereich seiner Tätigkeit. In erster Linie analysiert er Gewebeproben. Unserer findet den Krebs wunderschön, ja fast wie ein psychodelisches Bild aus den 60er Jahren. Und zum Tod hat er sowieso ein anderes Verhältnis als die bekannten Götter in Weiß. Schwarzer Humor, verquerte Ansichten zum Leben und ein verschrobenes Privatleben beschreiben einen Arzt, wie ihn die Fernsehwelt selten sieht, der aber dem Österreicher aus der Seele spricht. Seine Geschichten spielen rund um gescheiterte Beziehungen, problematische Verhältnisse zu den Kollegen (zu denen da oben), betriebliche Intrigen und seltsame Menschen, die sich in die Niederungen der Pathologie verirren. Anlässe für Geschichten gibt es genug. Man kennt sie aus Krankenhausserien. Aber hier werden sie gänzlich anders erzählt. Von unten.