Lilly Schönauer - Weiberhaushalt

Lilly Schönauer - Weiberhaushalt

Graf Film
Regie: 
Karola Hattop
Darsteller: 
Mira Bartuschek
Anna Rot
Matthias Schloo
Felix Staudigl
August Schmölzer
Fanny Stavjanik
Hary Prinz
Drehzeitraum: 
13.7.2012 bis 8.8.2012
Drehort: 
Steiermark
Synopsis: 

Natur so weit das Auge reicht - von satten, grünen Wiesen über herrliche Seen erstreckt sich die Steiermark und präsentiert sich einmal mehr als Romantik-Hotspot Nummer eins: Seit 17. Juli laufen in St. Josef die Dreharbeiten zu einer neuen "Lilly Schönauer"-Romanze. Mira Bartuschek ("Resturlaub") und Anna Rot ("Meine Tochter, ihr Freund und ich", "Vatertag") entdecken bei den Dreharbeiten ihre Liebe zu einem "Weiberhaushalt", an dem schließlich aber sogar die Familie zu zerbrechen droht.

Unter der Regie von Karola Hattop sind in dieser nunmehr 14. Episode der ORF-Romantikreihe neben Bartuschek und Rot in weiteren Rollen u. a. Matthias Schloo, Felix Staudigl, August Schmölzer ("Meine Schwester"), Fanny Stavjanik ("Der Mann mit dem Fagott") und Hary Prinz ("Vermisst - Alexandra Walch, 17") zu sehen. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Anna Morgenrot.

Zum Inhalt

Philip (Matthias Schloo) und Eva (Mira Bartuschek) leben mit ihrem Sohn Jonathan (Felix Staudigl) auf der Sonnenseite des Lebens - in Graz. Philip ist Architekt. Sein Projekt in Hamburg gewinnt überraschend einen Wettbewerb und soll realisiert werden. Philip möchte deshalb gerne gemeinsam mit seiner kleinen Familie in die Hansestadt ziehen. Doch Eva hat andere Pläne: Nach mehr als drei Jahren Karenz hat sie sich mehr Unterstützung bei Kinderbetreuung und beruflichem Wiedereinstieg erhofft. Doch sie sieht ein, dass ihr Mann nun die Lorbeeren seiner zweijährigen Arbeit ernten will, zumal die Realisierung seines Bauwerks für ihn auch einen erheblichen Karrieresprung bedeutet. So kommt es zur räumlichen Trennung auf Zeit - die schon bald zur Zerreißprobe für die Beziehung wird.

Lucy (Anna Rot) hat eine Tischlerwerkstatt und kämpft mit ihrer Freundin Eva um einen besonderen Auftrag, der ihr die Existenz sichern soll und der hübschen Mami zum Durchbruch als Designerin verhelfen könnte. Doch die Voraussetzungen sind denkbar schlecht. Denn wie sich herausstellt, ist die Werkstatt nicht auf dem neuesten technischen Stand und für die Herstellung einer ganzen Inneneinrichtung kaum geeignet. Die Konkurrenz um das Prestigeprojekt "Nobelrestaurant" dagegen verfügt über beste Infrastrukturen und Kontakte zu gestandenen Möbelherstellern. Doch durch besonders kreative Entwürfe und den effektiven Einsatz ihrer Ressourcen bestehen die beiden Frauen in einem mehrstufigen Auswahlverfahren und verblüffen den Auftraggeber (Hary Prinz).

Und ganz nebenbei macht Eva die Entdeckung, dass sich Kind und Beruf durchaus vereinbaren lassen, wenn man dabei so selbstverständlich unterstützt wird. Nicht aber von ihrem Vater (August Schmölzer). Denn aus Angst vor dem Alter und getrieben von der Sehnsucht nach einer echten Beziehung, stellt er lieber den Frauen nach - unter anderem Evas Nachbarin Magda (Fanny Stavjanik) - anstatt sich um seinen Enkel zu kümmern. Lucy dagegen blüht in ihrer Rolle als "Ersatzvater" erst so richtig auf - und das schweißt die beiden Frauen erst so richtig zusammen. Da ist es auch ganz naheliegend, Leben und Arbeit miteinander zu verbinden und gleich ganz zu Lucy aufs Land zu ziehen. Doch dafür hat sonst niemand Verständnis. Schon gar nicht Philip, der fest damit gerechnet hat, dass Eva die Grazer Wohnung aufgibt und bald mit dem Kind nach Hamburg nachkommt.

Der "Weiberhaushalt" ist etwas ganz Neues für die zwei Freundinnen. Denn viele Dinge gestalten sich im Zusammenleben mit Lucy weitaus unkomplizierter, als sie es bisher gewohnt sind. Auch erfährt sie von der Freundin den Zuspruch, den sie sich eigentlich immer vom Ehemann erhofft hat - bis sich aber das Blatt wendet, als Lucy Eva offen Avancen macht. Was zunächst verwirrend wirkt, stellt sich bald als ernsthaftes Problem dar, das auch den Erfolg des gemeinsamen Projekts gefährdet. Eva möchte die Freundin nicht verlieren, weiß aber auch, dass sie mit Philip nicht so weitermachen kann wie zuvor. Und zum ersten Mal denkt sie ernsthaft über sich und ihr Leben nach, gewinnt ihren Vater endlich für die Großvaterrolle und fühlt sich stark und selbstbewusst. Philip aber bemerkt erst viel zu spät, dass die kleine Familie zu zerbrechen droht. Denn Evas Ansprüche an eine intakte Beziehung haben sich durch das Zusammenleben mit Lucy verändert, und so muss auch er eine Entscheidung treffen.