Sisi

Sisi

Sunset Austria
Regie: 
Xaver Schwarzenberger
Darsteller: 
Christiana Caotondi: Kaiserin Elisabeth
David Rott: Kaiser Franz Joseph I.
Martina Gedeck: Erzherzogin Sophie
Herbert Kanup: Herzog Max
Christiane Filangieri: Helene "Nene" Herzogin in Bayer
Fritz Karl: Graf Andrássy
Xaver Hutter: Erzherzog Ferdinand Max
Erwin Steinhauser: Napoleon III.
Drehort: 
Wien und Umgebung
Synopsis: 

Der Film wurde in zwei Teile zerlegt. Der erste Teil beschreibt die Jahre 1853, von Elisabeths Verlobung mit Franz Joseph, bis 1857, als ihre erstgeborene Tochter Sophie stirbt. Der zweite Teil beschreibt die Jahre 1857, ab dem Zeitpunkt wo Elisabeth in eine Depression aufgrund des Todes ihres Kindes verfällt bis 1867, als sie zur Königin von Ungarn gekrönt wird. Der Film beginnt kurz vor der Abreise aus ihrer Heimat nach Bad Ischl, wo ihre Schwester Helene, genannt Nené, mit dem Kaiser von Österreich, dem 23jährigen Franz Joseph I. verlobt werden soll. Elisabeth und Franz Joseph begegnen einander, verlieben und verloben sich gegen den Willen von Erzherzogin Sophie. Elisabeth wird zur Kaiserin "umgeschult", sie muss Sprach- und Tanzunterricht nehmen, die Etikette am Hof verstehen lernen und ihr neues Reich kennenlernen. Als Elisabeth und Franz Joseph im April 1854 unter großer Freude der Bevölkerung heiraten, beginnt Sisis neues Leben in Wien: eingezwängt in das spanische Hofzeremoniell und unter Sophies Fuchtel. Sie kann sich nur schwer mit dem Leben am Hof anfreunden, mit den Hofdamen und den seltsamen Vorschriften. Als sie zum Beispiel baden möchte, sagt man ihr, sie dürfe dies nur ein Mal pro Woche tun. Trotzdem ist sie glücklich, denn sie hat den Mann, in den sie sich verliebt hat, geheiratet. Auch verleben sie ihre Hochzeitsnacht im Schlossgarten von Schönbrunn. Elisabeth wird schwanger und bekommt ein Kind, Sophie. Diese wird ihr alsbald von der Schwiegermutter entrissen und zur Erziehung an Gouvernanten übergeben. Außerdem wird Sophie von einer Amme und nicht von Elisabeth selbst gestillt, wie es damals in Herrscherhäusern üblich war. Auch begegnet sie Graf Andrassy, der von ihr fordert, sie möge sich auf Ungarns Seite schlagen und den Kaiser überzeugen, seinen Kronländern mehr Freiheiten zu gewähren. Doch Franz Joseph ist stur: ihm wurde beigebracht, die Grenzen des Reiches und alle Regeln zu erhalten. Er verliert die Lombardei und den Krieg gegen Preußen, was den österreichischen Staat fast an den Staatsbankrott bringt. Als Elisabeth und Franz Joseph im Jahr 1857 nach Budapest reisen, um mit den Vertretern Ungarns, unter ihnen der inzwischen begnadigte Graf Andrassy, zu sprechen, stirbt Sophie an einer akuten Lungenentzündung. Da die kleine Sophie gegen den ausdrücklichen Wunsch von Erzherzogin Sophie nach Ungarn gebracht wurde, beschuldigt diese nun Elisabeth, für Sophies Tod verantwortlich zu sein. So endet der erste Teil mit Sophies Begräbnis. Der zweite Teil beginnt mit Elisabeths Depression. Sie wird schwer lungenkrank und vom Arzt in ein wärmeres Klima geschickt. Doch zuvor wird 1858 der Thronfolger, Erzherzog Rudolph, geboren und noch im Kleinkindalter in die militärische Erziehung gesteckt, wo er misshandelt und psychisch terrorisiert wird. Elisabeth will dagegen vorgehen, doch Franz Joseph und Erzherzogin Sophie weigern sich, das Kind anders erziehen zu lassen. Auch diese Ohnmacht lässt Elisabeth erkranken. Als sie auf Erholung ist, lässt sie dem Kaiser durch ein Schreiben ausrichten, er möge sich erst dann wieder bei ihr melden, wenn Rudolph anders erzogen würde. Auf einem Maskenfest trifft sie einen Verehrer, der sich als Graf Andrassy entpuppt. Sie küssen sich, doch sie weist ihn zurück. Nach langem Hin und Her, bei dem Elisabeth sämtliche Schreiben von Franz Joseph ignoriert, gibt der Kaiser nach und reist mit den beiden Kindern Gisela und Rudolph zu ihr. Elisabeth kann sich von nun an der Politik widmen und reist nach Ungarn, wo sie erneut auf die Landesvertreter trifft. Nach einer deutsch-ungarischen Ansprache stimmen die Vertreter zu, Franz Joseph und sie zu König und Königin von Ungarn zu krönen. So endet der zweite Teil.